Jahreshauptversammlung 2026

In 90 Tagen durch die Narrenwelt

Nach der märchenhaften Kampagne 2026 müssen sich die „Schmalzlocher“ Narren sputen, denn es stehen im kommenden Jahr mit die kürzesten überhaupt möglichen närrischen Tage an. Ganze 90 sind es vom 11.11. bis zum Aschermittwoch. Entsprechend lautet das Motto im närrischen Flößerdorf in Anlehnung an den Jules-Verne-Klassiker: „In 90 Tagen durch die Narrenwelt“. Bereits reiselustig zeigten sich Phileas Fogg (Zunftmeister Ruben Schnepf) und Passepartout (Vize Markus Herrmann) bei der Jahreshauptversammlung des Hördener Narrenvereins im Clubhaus des Fußballvereins. In knapp einer Stunde waren die umfangreichen Regularien abgewickelt – ohne die Datumsgrenze überschritten zu haben.
Rundum gelungen sei sie gewesen, die vergangene Kampagne, wie aus den Berichten der närrischen Frontmänner und der Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter hervorging. Drei so gut wie ausverkaufte Damen- und Herrensitzungen mit rund 300 Beteiligten, ein närrisches Dreigestirn, das mit Begeisterung das Narrenvolk regierte, Schlempeparty, Kindermaskenball, ein farbenprächtiger und ideenreicher Umzug mit rund 70 Gruppen und 1700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Höhepunkte, wie den Bilanzen zu entnehmen war. Dazu kamen die sportlichen Erfolge der Tanzgarde, die zwischenzeitlich auf über 110 Aktive angewachsen ist. Vier Qualifikationen zu den Süddeutschen Meisterschaften sowie diverse Erfolge bei den Qualifikationsturnieren waren das Ergebnis.
Ein besonderes Ereignis war zudem die Fertigstellung des Anbaus an der Wagenhalle, dem Schmalzlocher Narrenschopf. Allerdings: Hierfür mussten die Rücklagen angeknabbert werden, wie Schatzmeister Bernd Knigge feststellte. Gleichwohl sei der Verein finanziell gut aufgestellt.
„Gelebtes Engagement“ lobte der Zunftmeister, der den Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern Bianca Kraft (Protokollerin und Geschäftsführerin) den Schatzmeistern Bernd Knigge und Jannik Kraus, Timo Flügler und Stefan Karcher (Bauteam und Narrenschopf), Christian Dräs (Umzug), Dominic Heberle (Sitzung), Marco Schiel (Veranstaltungstechnik), Laura Doll (Tanzgarde), Karin Veit und Patrik Weiß (Küche und Getränke) sowie Jugendleiterin Simone Herrmann dankte. Dahinter stehen etliche Arbeitskreise mit vielen weiteren Aktiven, die für das Funktionieren der Hördener Fastnacht sorgen. Der Verein hat aktuell 580 Mitglieder.
Da keine Neuwahlen anstanden, gab es nur eine Personalie zu vermelden. Regina Strößner wurde auf Vorschlag des Ehrenrates als neue Ehrenelferin berufen.
In der Kürze liegt die Würze. Nach diesem Motto sind die Vorbereitungen auf die nächste Kampagne der Hördener Narren längst angelaufen, die allerdings einige zeitliche Herausforderungen mit sich bringt. Die Damen- und Herrensitzungen in der Flößerhalle finden bereits am 8., 9. und 10. Januar statt. Aufgrund der vor Weihnachten zur Verfügung stehenden Zeit wird der Start des Vorverkaufs deshalb vorverlegt. Er findet bereits am Mittwoch, 4. November 2026, um 19 Uhr im Foyer der Flößerhalle statt. Der Internationale Fastnachtsumzug setzt sich am Sonntag, 7. Februar, in Bewegung. Anmeldungen sind bereits jetzt über die Homepage der Narrenzunft möglich. Der Narrenkalender 2027 beinhaltet neben Schlempeparty, Kindermaskenball, Narrenbaumtaufe und Narrenbaumfällen im kommenden Jahr noch etwas Besonderes: Vom 19. bis 21. März wird es in der Jahnhalle in Gaggenau insgesamt vier Tanzshows der Tanzgarde Hörden geben. Nähere Einzelheiten zu diesen Veranstaltungen gibt es in den Sozialen Medien sowie ausführlich nach den Sommerferien auf der Homepage der Narrenzunft www.schmalzloch.de

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