Sitzungen 2026
„Einfach nur märchenhaft!“ – So der Kommentar des Publikums nach der Premiere der Schmalzlocher Damen- und Herrensitzungen 2026. Knapp fünf Stunden mitreißendes Programm, neue Gesichter auf der Bühne und an allen drei ausverkauften Veranstaltungen viel Stimmung im Saal. Die märchenhafte Schmalzlocher Fasent hatte einen Einstand nach Maß. Schlag auf Schlag die Abfolge und Gags am laufenden Band sorgten für Beifallsstürme und Standing Ovations.
Vor allem auch die Debütanten hatten das Publikum sofort im Griff, allen voran die zwölfjährige Maya Übelher als keckes Aschenputtel. Neu im Programm die Korkis mit bewährten Kräften wie Jeanette und Lena Kilgus, Cilla Lang, Jörg Heinze und Björn Stolle sowie den Bütt-Neulingen Joachim Huber und Jürgen Klumpp. Ebenfalls zum ersten Mal gemeinsam am Mikro Oliver Rothenberger und Jürgen Zimmer, die als Mallorca-Urlauber Haarsträubendes vom Ballermann mit nach Hause gebracht haben.
Aber zurück zum Anfang der mitreißenden Fastnachtsshow: Stimmgewaltig hatten Eva-Maria Koch, Jana Rahner und Anne Dresel (ebenfalls Debütantin) das Programm eröffnet. Das närrische Dreigestirn Schlempenkönigin Kerstin I. (Schreck-Trulsen), Prinzessin Maren I. (Metzger) und Prinz Christian I. (Dräs) hoben unter anderem auf ihre ebenfalls schon blaublütigen Vorfahren ab und eroberten, begleitet von Akkordeon-Virtuose Volker Merkle, die Herzen der Besucherinnen und Besucher im Sturm.
Verstärkt haben sich in diesem Jahr die „Wilden Hühner“ Paula Regending, Amelie Glasstetter und Nele Flügler mit waschechten Bauernkumpels: Felix Regending, Moritz Sänger und Elias Dannenmaier. Bei den Tratschweibern (neudeutsch auch „Gossip“) und ihren Gehilfen blieb kein Auge trocken. Schmalzloch kann wahrlich aus dem Vollen schöpfen, was den närrischen Nachwuchs anbelangt.
Ein Erfolgsgarant der Schmalzlocher Damen- und Herrensitzungen ist seit vielen Jahren die Schulhausband unter der Leitung von Mario Tschan. Eine Klasse für sich war dabei die von Jana Rahner und Chris Wild präsentierte interaktive Jukebox.
Eine weitere Klasse für sich waren die alten Hasen auf der Bühne: der närrische OB Matthias Karcher und der Kandidat Uwe Merkle, der freiwillig auf einen OB-Kandidatur in Baden-Baden verzichtet. Beide ließen mit ihren Beiträgen zur Erbauung des Publikums eine gewaltige Portion „Fett“ vom Stapel. Das grantelnde Ehepaar Bauer (Miri Mayer und Josh Scherl) sorgte für Lachsalven und Standing Ovations. Fester Bestandteil der Hördener Sitzungen sind die Schmalzloch-Sisters (2.0), denen allerdings niemand so recht ihre Identitätskrise abnehmen wollte. Ganz grandios: Eva-Maria und Andrea Koch sowie Aline Müller. Einfach märchenhaft. Ein Wermutstropfen: Musikus Martin Peickert hat nach vielen Jahrzehnten auf der Bühne seinen Abschied genommen.
Märchenhaft die Tuppen (Nicole Salamunovic, Iris Weber, Katja Lang, Larisa Eller, Maria Trost, Tanja Karcher und Marion Koch), die einen Tripp auf die Iffezheimer Rennbahn unternommen haben und am Ende musikalisch Spaß auf allen Seiten spürten. Nicht zu vergessen Isabell Zehner, die als waschechte Eisenbahnerin vom Hauptbahnhof Hörden aus, haarsträubendes (aber fast nur Wahres) zu berichten wusste, was bei der Deutschen Bahn so läuft und vor allem was nicht.
Ein Märchen der besonderen Art präsentierten die Schlabbedengler mit ihrer Frontfrau Hanna Heitzmann-Stahl, sowie Jana Tummescheit, Felix Fritz, Marvin Rothenberger, Mario Strobel, Daniel Weiß und Oliver Rothenberger. Da hielt es bei der närrisch-verrockten Show niemanden mehr im Saal auf dem Stuhl.
Und dann die Tänze, die in Schmalzloch schon längst Kultstatus haben: Die Lucky Girlis und Lucky Ladis des Fanfarenzuges, der unter der Leitung von Elisabeth Zarayskaya ebenfalls erneut ein Garant für den Erfolg der Veranstaltungen war, die Fürig Barthel auch im 50. Jahr ihres Bestehens als Gruppe mit einem akrobatischen Auftritt dabei, sowie die Tanzgarde Hörden. Angefangen bei den Jüngsten, den Küken“ als Gipfelstürmer, den Murgspatzen als niedliche Stinktiere, den Holz fällenden Murgperlen bis hin zur Flößergarde, die klar machte, dass es auf der Welt mehr als nur Millionen gibt.
Die Marschtänze durften natürlich auch nicht fehlen. Jeden Abend präsentierten sich die Spatzen, die Perlen und die Flößis mit einem anderen Tanz. Wer mehr sehen will, kann sich auf 2027 freuen, dann wird es wieder Tanzshows geben. Die Planungen laufen bereits.
Wie immer eine Klasse für sich, das Männerballett „Die Majas“, die im Märchenland die Frage stellt: Prinzen braucht man das?
Auf jeden Fall braucht man in Schmalzloch Spaßvögel wie Thomas Weiß und Dominic Heberle, die mit Unvorstellbarem rund um ein Dixi-Häuschen zeigten, was man mit so was machen kann. Einmal mehr führte Björn Stolle wandlungsfähig und souverän durchs Programm. Insgesamt: ein Programm, das Lust auf mehr macht.
Zum Vormerken: Im kommenden Jahr sind die Schmalzlocher Sitzungen am 8., 9. und 10. Januar. Der Vorverkauf beginnt spätestens im November.
Und hier sind schon mal einige Fotos der Akteure 2026:
Närrische Grüße vom Fototeam: Nadine Himmel und Bernd Kappler
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